Es ist schon eine andere Welt im Trainingslager der Profis. Das merkten die beiden Nachwuchsspieler Michael Korb und Elias Kachung schnell. Die Jungspunde waren im Juli diesen Jahres das erste Mal im Trainingslager der „Großen“ dabei. Beide Spieler könnten aber genauso noch in der A-Jugend spielen, denn sind erst 18 Jahre jung, gehören aber schon dem Regionalligateam an.
Die Nachwuchsförderung trägt Früchte
Kachunga spielt auf der Sturm-Position und konnte beim ersten Testspiel der Borussen in Ottenstein gleich drei Tore erzielen. Korb spielt in der zentralen Position zwischen Abwehr und Angriff, wie übrigens schon sein Vater. Und beide sind Zöglinge des vereinsinternen Internats. Die beiden sind der Beweis dafür, dass die Nachwuchs-Trainer ihre Sache gut machen.
Die Rückennummer muss man sich verdienen
Eine eigene Rückennummer haben die beiden Neulinge aber noch nicht, die müssen sie sich erst verdienen. Über Korb ließt Tainer Michael Frontzeck aber schon verlauten, dass der sich im Spiel gegen West Ham United „gut verkauft habe“. Ein Ansporn für den gelobten selbst, aber auch für solche Nachwuchskräfte, die es ebenfalls nach einem solchen Lob dürstet.
Der Geschmack der Bundesliga
Im Trainingslager in Saalfelden müssen die Jungs hart arbeiten und viel schwitzen, sie wissen aber beide um die große Chance, sich hier dem Cheftrainer gut zu präsentieren. Gleich an die Bundesliga wollen beide noch nicht denken. Nach dem Trainingslager gilt es sich erst einmal auf die U23 zu konzentrieren. Das hat auch Vater Korb dem Sohn geraten: Keinen zu großen Druck aufzubauen und sich Schritt für Schritt weiterzuentwickeln. Einen ersten Vorgeschmack auf die Verhältnisse in der Bundesliga gab’s aber schon in Saalfelden: “Wenn du auf den Trainingsplatz kommst, sind die Schuhe schon aufgestellt”, staunt Kachunga.