05 Aug

Ein Wolf für die Borussen

Abgelegt in Trainer am 05.08.10

Der Vertrag von Michael Frontzeck als Borussen-Trainer wurde vom Vorstand vorzeitig verlängert. Denn der ehemalige Nationalspieler führte die Mannschaft sicher durch die vergangene Saison. Das liegt nicht nur an seinen Kompetenzen als Trainer – der gebürtige Mönchengladbacher versteht auch die Seele der Vereins.

Zufriedenheit auf beiden Seiten

Im Juni vergangenen Jahres hatte Frontzeck die Position des Cheftrainers besetzt und die Saison mit seiner Mannschaft sicher auf Platz 12 abgeschlossen. Nun gab es die Vorzeitige Verlängerung des Vertrages bis 2013. Ein großer Vertrauensbeweis. “Wir sind mit der Arbeit des Trainerteams und der Entwicklung der Mannschaft sehr zufrieden und wollen den Weg, den wir im vergangenen Jahr eingeschlagen haben, fortsetzen”, sagte Sportdirektor Max Eberl. Der Trainer selbst kommentiert knapp: “Ich freue mich über das Vertrauen, das mit dieser Vertragsverlängerung dokumentiert wird, und sehe es als Herausforderung an.“ Sagt’s und kehrt zurück zur Arbeit.

Eine wechselhafte Karriere

Der ehemalige Profi ist nicht nur durch sein Aufwachsen in Mönchengladbach Stadt und demnach mit dem Verein verbunden. Bereits von 2000 bis 2003 fungierte er als Co-Trainer der Borussia. Außerdem bestritt er als aktiver Spieler 213 Bundesliga-Spiele für den Verein.
Seine Arbeit als Trainer bei anderen Vereinen war indes nicht immer von Erfolg gekrönt: 2007 stieg er mit Alemannia Aachen ab und von Arminia Bielefeld wurde er 2009 am vorletzten Spieltag entlassen.

Für Borussia der Richtige

Als Trainer der Borussia läuft es hingegen richtig gut. Vielleicht auch, weil er emotional so verwachsen mit dem Verein ist. Aber nicht nur sorgenfrei durch die Saison zu kommen war das Ziel, sondern auch eine harmonische Mannschaft zu formen, die ansehnlichen Fußball spielt. Und das hat er geschafft. Mit seiner unaufgeregten Art sorgt der Chef für Ruhe in der Mannschaft – und hat auch anfängliche Nörgler durch Kompetenz überzeugt.

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